Partizipation & Beteiligung
Ansichten
Mitmachen, Mitmischen und Mitgestalten – das alles steckt in dem Begriff Partizipation. Kinder und Jugendliche wollen und können sich beteiligen, wenn es um ihre Belange und ihren Alltag geht. Die Gesellschaft muss ihnen die Möglichkeit, muss ihnen Freiräume dazu bieten.
In Jugendverbänden lernen Kinder und Jugendliche aus eigenem Antrieb, ihre Interessen zu formulieren. Sie entwickeln sie im Austausch mit anderen Gleichaltrigen aus der Gruppe. Sie diskutieren und entscheiden sich. Sie suchen selbstständig Wege, ihre Interessen kreativ und wirksam umzusetzen. Über diese Art der Teilhabe lernen Kinder und Jugendliche die Grundlage der Demokratie.
Kinder und Jugendliche wollen Verantwortung übernehmen. Sie haben Ideen, wie die ideale Schule aussehen kann. Sie mischen sich im Ausbildungsbetrieb ein. Sie wollen auch in Politik und Gesellschaft ihre Belange diskutieren und ein Wörtchen mitreden, wenn Entscheidungen fallen. Was sie nicht wollen ist, dass Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Etwas mitreden und nicht wirklich mitmachen, mitmischen und mitgestalten können, das ist symbolische Politik und keine echte Teilhabe.
Die Gesellschaft bleibt im Hier und Jetzt stecken ohne junge Menschen, ohne ihre Ideen und ihren Gestaltungswillen, ihre Motivation, ihre Lust auf Neues. Zukunftsfähig wird die Gesellschaft in Deutschland und in Europa erst, wenn Kinder und Jugendliche partizipieren.
In Jugendverbänden lernen Kinder und Jugendliche aus eigenem Antrieb, ihre Interessen zu formulieren. Sie entwickeln sie im Austausch mit anderen Gleichaltrigen aus der Gruppe. Sie diskutieren und entscheiden sich. Sie suchen selbstständig Wege, ihre Interessen kreativ und wirksam umzusetzen. Über diese Art der Teilhabe lernen Kinder und Jugendliche die Grundlage der Demokratie.
Kinder und Jugendliche wollen Verantwortung übernehmen. Sie haben Ideen, wie die ideale Schule aussehen kann. Sie mischen sich im Ausbildungsbetrieb ein. Sie wollen auch in Politik und Gesellschaft ihre Belange diskutieren und ein Wörtchen mitreden, wenn Entscheidungen fallen. Was sie nicht wollen ist, dass Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. Etwas mitreden und nicht wirklich mitmachen, mitmischen und mitgestalten können, das ist symbolische Politik und keine echte Teilhabe.
Die Gesellschaft bleibt im Hier und Jetzt stecken ohne junge Menschen, ohne ihre Ideen und ihren Gestaltungswillen, ihre Motivation, ihre Lust auf Neues. Zukunftsfähig wird die Gesellschaft in Deutschland und in Europa erst, wenn Kinder und Jugendliche partizipieren.
Forderungen
- Wenn möglich, sollen Kinder und Jugendliche direkt beteiligt werden. Entsprechende Möglichkeiten müssen Politik und Verwaltung schaffen und einräumen.
- In Städten und Gemeinden müssen Jugendliche und die freien Träger bei der Jugendhilfeplanung frühzeitig beteiligt werden. Die Jugendhilfeausschüsse bieten dazu einen Rahmen. Unbedingt müssen diese Gremien erhalten bleiben und deren Kompetenz erweitert werden.
- Jugendliche wissen, was sie wollen. Sie treffen früh eigene Entscheidungen. Das Wahlalter muss bundesweit auf mindestens 14 Jahre sinken. Jugendliche können ihre Rolle als Staatsbürger/in wahrnehmen und brauchen kein Stellvertreter-Wahlrecht, bei dem Eltern für ihre Kinder abstimmen.
- In der Schule müssen Kinder und Jugendliche lernen, welche Rechte sie haben. Und sie müssen deutlich mehr Mitsprache erhalten bei Struktur und Inhalten des Unterrichts.
- Beteiligungsangebote müssen Neugier wecken, sie müssen nah am Alltag der Kinder und Jugendlichen und auf das Alter abgestimmt sein. Von der Planung bis zur Umsetzung müssen junge Menschen Abläufe durchschauen und verstehen können. Entsprechende Zeit und Ressourcen sind einzuplanen.
- Beteiligung und Teilhabe darf nicht am Finanziellen scheitern. Jede Form der Partizipation muss grundsätzlich für jeden Menschen möglich sein.



