Nachhaltigkeit
Ansichten
Nachhaltigkeit bedeutet, über das Heute hinaus zu denken. Wenn die jetzige Generation auf Kosten der nächsten lebt, können Freiräume für künftige Generationen nicht erhalten werden. Politik und Gesellschaft sind sich dessen bewusst, sie handeln aber nicht immer nach dem Grundsatz, die Interessen künftiger Generationen zu wahren. Beispiele gibt es genug in der aktuellen Umwelt- und Finanzpolitik.
Ökologische, wirtschaftliche und soziale Probleme müssen gemeinsam betrachtet werden. Durch diesen umfassenden Blick entstehen vielleicht Lösungen, die Bedürfnisse heutiger Generationen befriedigen, ohne Rechte und Bedürfnisse kommender Generationen zu gefährden. Das ist nachhaltig. Wer nachhaltig entscheiden will, muss auch Ideen und Sorgen der Kinder und Jugendlichen kennen, muss sie ernst nehmen. Das beginnt beispielsweise beim großen Interesse der Kinder und Jugendlichen am Erhalt der Umwelt. Sie wünschen sich einen Klimaschutz, der das Ansteigen des Meeresspiegels verhindert, der den Lebensraum für Mensch und Tier erhält. Sie wollen einen Ausstieg aus der Atomenergie, weil die Atomabfälle Jahrhunderte strahlen und gefährlich sind.
Kinder und Jugendliche erfahren in der aktuellen Wirtschaftskrise, wie sich der Blick auf Ökologie und Ökonomie verändert. Es gab in den letzten Jahren den Versuch, beides in ein Gleichgewicht zu bringen. Jetzt bekommt die Ökonomie wieder mehr Gewicht. Milliarden werden an Banken und Industrie-Unternehmen gegeben. Mit dem Geld werden in vielen Fällen umweltbelastende Produktionstechniken erhalten, statt umweltschonende gefördert. Außerdem wachsen durch Bürgschaften und Finanzhilfen die Schulden des Staates.
Hohe Staats-Schulden schränken die Freiräume künftiger Generationen ein. In der globalisierten Welt wird es zunehmend schwieriger, die Folgen politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen abzuschätzen. Dennoch muss die jetzige Generation verantwortlich handeln und an das Morgen denken – im Sinne der Kinder und Jugendlichen.
Ökologische, wirtschaftliche und soziale Probleme müssen gemeinsam betrachtet werden. Durch diesen umfassenden Blick entstehen vielleicht Lösungen, die Bedürfnisse heutiger Generationen befriedigen, ohne Rechte und Bedürfnisse kommender Generationen zu gefährden. Das ist nachhaltig. Wer nachhaltig entscheiden will, muss auch Ideen und Sorgen der Kinder und Jugendlichen kennen, muss sie ernst nehmen. Das beginnt beispielsweise beim großen Interesse der Kinder und Jugendlichen am Erhalt der Umwelt. Sie wünschen sich einen Klimaschutz, der das Ansteigen des Meeresspiegels verhindert, der den Lebensraum für Mensch und Tier erhält. Sie wollen einen Ausstieg aus der Atomenergie, weil die Atomabfälle Jahrhunderte strahlen und gefährlich sind.
Kinder und Jugendliche erfahren in der aktuellen Wirtschaftskrise, wie sich der Blick auf Ökologie und Ökonomie verändert. Es gab in den letzten Jahren den Versuch, beides in ein Gleichgewicht zu bringen. Jetzt bekommt die Ökonomie wieder mehr Gewicht. Milliarden werden an Banken und Industrie-Unternehmen gegeben. Mit dem Geld werden in vielen Fällen umweltbelastende Produktionstechniken erhalten, statt umweltschonende gefördert. Außerdem wachsen durch Bürgschaften und Finanzhilfen die Schulden des Staates.
Hohe Staats-Schulden schränken die Freiräume künftiger Generationen ein. In der globalisierten Welt wird es zunehmend schwieriger, die Folgen politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen abzuschätzen. Dennoch muss die jetzige Generation verantwortlich handeln und an das Morgen denken – im Sinne der Kinder und Jugendlichen.
Forderungen
- Nachhaltigkeit muss Maxime aller Entscheidungen sein. Ansonsten werden Freiräume von Kindern und Jugendlichen jetzt und in Zukunft stark eingeschränkt.
- Gerade in Zeiten der Krise muss in umweltverträgliche Forschung investiert, müssen ökologische Produkte entwickelt und Umwelttechnologien gefördert werden. Nachhaltig sind außerdem Investitionen in eine zukunftsfähige Gesundheitsvorsorge und in Bildung.
- Atomkraftwerke müssen früher als geplant abgeschaltet werden. Der Müll aus der Atomenergie sorgt jetzt schon für große Probleme und setzt künftige Generationen großen Gefahren aus. Auch der Bau neuer Kohlekraftwerke muss verboten werden, weil deren Kohlendioxid-Ausstoß den Klimawandel beschleunigt.
- Der Öffentliche Personennahverkehr muss ausgebaut werden, gerade im ländlichen Bereich. Attraktive Preise, ein gut abgestimmter dichter Fahrplan macht es Kindern und Jugendlichen möglich, umweltschonend mobil zu sein und nicht aufs Auto setzen zu müssen.
- Wenn schon Auto fahren, dann mit Tempolimit, denn dadurch kann Treibstoffverbrauch nachhaltig gesenkt werden. Außerdem müssen Motoren gebaut werden, die wenig verbrauchen und Schadstoffe vermeiden.
- Treibhausgase müssen ernsthaft reduziert werden, um den Klimawandel zu bremsen. Dabei helfen der Ausbau regenerativer Energien aus Wind, Sonne, Wasser, Bodenwärme und Biomasse.
- Der Staat muss Schulden abbauen und eine nachhaltige Haushaltspolitik betreiben. Hohe Schuldenberge schränken den Handlungsspielraum künftiger Generationen ein.
- Eine Nachhaltigkeitsstrategie ist mit Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Es geht dabei nicht nur um Gerechtigkeit für die künftige Generation in Deutschland und Europa. Eine gerechte Welt braucht eine Entwicklungspolitik, die mehr ist als Hilfslieferung in Krisenzeiten.



