Bildung
Ansichten
Jedes Kind und jede/r Jugendliche hat ein Recht auf Bildung, in der sich geistige, körperliche und seelische Kräfte entwickeln können. Menschen müssen lernen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Sie müssen lernen, zu handeln, Probleme zu lösen und Beziehungen zu gestalten. Diese Vorstellung einer ganzheitlichen Bildung versetzt Menschen in die Lage, selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben zu führen, an der gesellschaftlichen Entwicklung mitzuwirken. Jugendliche müssen dabei unterstützt werden. Die Hilfe bekommen sie in Familie, Kindergarten und Schule ebenso wie in Jugendverbänden.
Bildung in den Jugendverbänden ist freiwillig, selbstbestimmt, werteorientiert und an den Bedürfnissen des Menschen ausgerichtet. Jugendverbände unterstützen und begleiten junge Menschen dabei, ihr Leben selbst und selbstbestimmt zu gestalten, sich zu entfalten und die Zusammenhänge der Welt zu verstehen. Schule und schulisches Lernen alleine reichen dazu nicht aus.
Schule und Lernen in der Schule sind dennoch notwendig. Aus diesem Grund setzen sich die Jugendverbände vielfältig dafür ein, dass schulische Bildung für alle jungen Menschen die Qualität und Form erlangt, die sie brauchen. So erhalten junge Menschen die Freiheit, ihr Handeln selbst zu bestimmen und Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen.
Schule dominiert einen wesentlichen Abschnitt im Leben junger Menschen – bis zu 13 Jahre lang steht die Schule im zeitlichen Mittelpunkt. Aus diesem Grund hat auch Schule eine große Verantwortung, jungen Menschen Freiräume zu erhalten, zu schaffen und nicht mehr als notwendig einzuschränken.
Bildungschancen in den Schulen müssen deutlich verbessert werden, damit die Wahl der Ausbildung und des Berufes frei bleibt. Weil der Bildungsgrad wesentlich über Lebensperspektive und -qualität entscheidet, sind unterschiedliche Bildungschancen – etwa aufgrund verschiedener sozioökonomischer Situationen – nicht gerecht.
Wachsende soziale Probleme, vermehrte Integrationsaufgaben und sich verändernde gesellschaftliche Verhältnisse führen zu neuen Anforderungen an Schulen. Die soziale Integration rückt stark in den Mittelpunkt der Schularbeit. Durch den Rückgang der Zahl der Schüler/innen können finanzielle Mittel von Quantität zu Qualität umgeschichtet werden. Das bietet damit die Chance, die Anforderungen umzusetzen.
Bildung in den Jugendverbänden ist freiwillig, selbstbestimmt, werteorientiert und an den Bedürfnissen des Menschen ausgerichtet. Jugendverbände unterstützen und begleiten junge Menschen dabei, ihr Leben selbst und selbstbestimmt zu gestalten, sich zu entfalten und die Zusammenhänge der Welt zu verstehen. Schule und schulisches Lernen alleine reichen dazu nicht aus.
Schule und Lernen in der Schule sind dennoch notwendig. Aus diesem Grund setzen sich die Jugendverbände vielfältig dafür ein, dass schulische Bildung für alle jungen Menschen die Qualität und Form erlangt, die sie brauchen. So erhalten junge Menschen die Freiheit, ihr Handeln selbst zu bestimmen und Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen.
Schule dominiert einen wesentlichen Abschnitt im Leben junger Menschen – bis zu 13 Jahre lang steht die Schule im zeitlichen Mittelpunkt. Aus diesem Grund hat auch Schule eine große Verantwortung, jungen Menschen Freiräume zu erhalten, zu schaffen und nicht mehr als notwendig einzuschränken.
Bildungschancen in den Schulen müssen deutlich verbessert werden, damit die Wahl der Ausbildung und des Berufes frei bleibt. Weil der Bildungsgrad wesentlich über Lebensperspektive und -qualität entscheidet, sind unterschiedliche Bildungschancen – etwa aufgrund verschiedener sozioökonomischer Situationen – nicht gerecht.
Wachsende soziale Probleme, vermehrte Integrationsaufgaben und sich verändernde gesellschaftliche Verhältnisse führen zu neuen Anforderungen an Schulen. Die soziale Integration rückt stark in den Mittelpunkt der Schularbeit. Durch den Rückgang der Zahl der Schüler/innen können finanzielle Mittel von Quantität zu Qualität umgeschichtet werden. Das bietet damit die Chance, die Anforderungen umzusetzen.
Forderungen
- Jugendverbände – und die Jugendarbeit insgesamt – sind als originäre Lernorte unabhängig von Schule stärker anzuerkennen. Diese Tatsache muss wirksam und nachhaltig in öffentliche Debatten um Bildung hineingetragen werden.
- Neben der Schule muss genug Zeit sein, die Freizeit- und Bildungsangebote der Jugendverbände nutzen zu können. Im Rahmen der Ganztagsschule müssen alle schulisch vorgegebenen Aufgaben bis zum Schulschluss spätestens um 16 Uhr erledigt und mindestens ein freier Nachmittag sichergestellt sein. Die täglichen Unterrichtszeit darf nicht weiter ausgedehnt werden.
- In Ganztagsschulen müssen ausreichend selbstbestimmte Zeiträume eingeplant werden – Angebote der Jugendverbände sind eine wichtige Unterstützung.
- Die formale Bildung in Schule, Hochschule und beruflicher Bildung hat die Pflicht, durch bestmögliche (Aus-) Bildung ihren Teil dazu beizutragen, dass junge Menschen ihren eigenen Lebensweg selbst wählen und gestalten können.
- Junge Menschen müssen den Lernalltag mitgestalten können und in den Mitbestimmungsgremien (beispielsweise Schüler/innenvertretungen) starke Rechte haben.
- Alle Schulformen müssen wohnortnah vorhanden sein, damit die Schüler/innen nicht ihre freie Zeit im Schulbus verbringen.
- Die Wahlfreiheit bei der Berufswahl darf nicht durch fehlende Ausbildungs- und Studienplätze beschränkt werden.
- Jede/r muss unabhängig von finanziellem Druck – also unabhängig von sozialer und ökonomischer Herkunft – wählen können, welcher Bildungsweg den eigenen Vorstellungen und Zielen entspricht. Dazu bedarf es gleicher Chancen für alle jungen Menschen und ausreichend Beratung und Befähigung.
- Studieninhalte dürfen nicht weiter verdichtet werden, eine damit einhergehende Studienzeitverkürzung schränkt notwendige zeitliche Freiräume ein.
- Studiengebühren sind abzuschaffen oder gar nicht erst einzuführen.


